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Clara Grunwald Schule Freiburg

Die Clara-Grunwald-Schule Freiburg ist eine staatliche Grundschule mit Montessori-Profil und Schulkindbetreuung

Unsere Ziele

  • Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags des Landes Baden-Württemberg
  • Unterstützung bei der Entwicklung von individuellen, selbstständigen Persönlichkeiten, die eigene Interessen finden und ihnen nachgehen.
  •  „Helfen und sich helfen lassen“
  • positiver Umgang mit Unterschiedlichkeit
  • Wahrnehmung des gemeinsamen Erziehungsauftrags mit dem Elternhaus –Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus
  • Grundlagen für weiterführende Schulen ausbauen – fachlich, inhaltlich, persönlich


Das pädagogische Konzept

  • Montessori-Pädagogik / Offener Unterricht
  • Orientierung an den Bedürfnissen des Kindes
  • integrativer / inklusiver Ansatz
  • „Ganzheitlichkeit“: kognitives und handelndes, lebensnahes Lernen
  • projektartiges Arbeiten
  • heterogene Lerngruppen (Jahrgangsmischung 1-4)
  • interdisziplinäres pädagogisches Team
  • enge Kooperation mit Eltern und allen am Schulleben Beteiligten
  • Öffnung der Schule nach außen
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • positiver Umgang mit Unterschiedlichkeit

 

Unser Profil

Das Kind entwickelt sich selbst

Maria Montessori entdeckte als Ärztin, dass sich das Kind körperlich und geistig selbst entwickelt und gewissermaßen sein eigener Erzieher und Lehrer ist. Für Maria Montessori heißt Erziehung, Hilfe zum Leben zu geben. Hierzu braucht es eine anregende Umgebung und liebevolle Erwachsene.

 

Die kindliche Entwicklung folgt natürlichen Gesetzen

Maria Montessori war die erste Pädagogin, die die körperliche und geistige Entwicklung vom Säugling zum Erwachsenen studiert hat. Sie erkannte, dass die Entwicklung in Phasen verläuft und natürlichen Gesetzen folgt. In jeder Entwicklungsstufe treten besondere Bedürfnisse hervor.

Was treibt die Entwicklung voran?

Montessori fand heraus, dass sich in jeder Entwicklungsstufe besondere Sensibilitäten zeigen. Nie lernt der Mensch mit so wenig Anstrengung so viel, und nie bleibt das Gelernte so gut haften als während solcher sensiblen Phasen. Jeder kann das nachprüfen, wenn er die sensible Phase beobachtet, in der das Kind die Sprache erwirbt.

Das geht fast von alleine und explosionsartig. Auch für das Schreiben und Lesen gibt es eine sensible Phase. Sie liegt allerdings zwischen dem 4. und 5. Lebensjahr und ist schon im Abklingen, wenn das Kind in die Schule kommt. Dass man so günstige Zeiten für das Lernen einfach übersieht, war für Montessori unverständlich. Sie richtete ihre Erziehungspläne konsequent an den sensiblen Phasen aus.

Das war neu und ist es leider immer noch. Montessoris Beobachtungen wurden inzwischen durch Ergebnisse der Neurobiologie und Hirnforschung bestätigt. Die Forscher sprechen von Lernfenstern, die sich öffnen, oder von sensiblen Phasen. Auch hier war also Montessori ihrer Zeit weit voraus.

 

Das Kind ist sein eigener Lehrer

In den letzten Jahren setzt sich langsam ein neues Verständnis von Lernen durch. Im Mittelpunkt steht nicht mehr der Lehrer und die Stoffvermittlung, sondern der Lernende selbst. Er muss selbst aktiv sein können und seinen Lernprozess selbst steuern.

Vor beinahe hundert Jahren kam Montessori zu diesem Verständnis von Lernen und machte es zur Grundlage ihrer Pädagogik.

Ein Kind lernt nicht nur durch Worte, sondern durch handelnde Erfahrungen. Es lernt mit allen Sinnen, durch Kopf, Herz und Hand. Es braucht sinnvolle Materialien zum Handeln, mit deren Hilfe es die Welt der Dinge und der Ideen begreifen kann.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Lernweg. Das Kind benötigt die Freiheit, damit es seine eigene Stärken finden und entwickeln kann. Aufgabe der Erzieher ist es, die Umgebung so vorzubereiten, dass das Kind alles Notwendige für seine Entwicklung und Interesse erfährt.

In dieser Umgebung können die Kinder ihre Arbeit frei wählen. Aus der freien Arbeit entsteht ohne Druck von außen die spontane Disziplin, von der Besucher einer Montessori Einrichtung oft so beeindruckt sind.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“

In der Regel helfen Erwachsene viel zu viel und vorschnell. Unnötige Hilfe aber hemmt das Kind in seiner Entwicklung. Das Kind möchte die Arbeit selbst bewältigen und braucht nur so viel Hilfe, um sich selbst weiterhelfen zu können. Fehler sind nicht schlimm. Im Gegenteil! Sie gehören zum Lernen. Sie sind nicht Feinde, sondern Freunde des Lernens, besonders dann, wenn das Kind mit Hilfe von Kontrollmöglichkeiten im Material, unabhängig vom Erwachsenen und ohne Beschämung, Fehler selbst finden kann.

Das Kind entwickelt seine Persönlichkeit.

Wenn Kinder frei arbeiten geraten sie immer wieder an eine anstrengende Arbeit. All ihre Energie scheint auf einen Punkt konzentriert zu sein, bis sie selbst ihre Arbeit gemeistert haben. Montessori erkannte dieses Phänomen schon bei ganz jungen Kindern und nannte es die Polarisation der Aufmerksamkeit.

Im Zustand dieser intensiven Konzentration begann sich das Kind zu ändern. Es findet zu sich, wird ausgeglichener und entwickelt neue Kräfte und damit seine Persönlichkeit.

Gestärkt geht es in die Zusammenarbeit mit seinen Mitschülern und entwickelt sein soziales Interesse. Hierin liegt der Kern der Montessori-Pädagogik. Im Zentrum steht nicht der Wissenserwerb, sondern die Persönlichkeitsentwicklung.

 

(Auszüge aus: Montessori-Förderkreis Karlsruhe)

 

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